
ResiDance fördert seit dem Jahr 2008 die nachhaltige Etablierung von Community Dance in der Region Ostwestfalen-Lippe und ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit der Peter Gläsel Stiftung. Community Dance ist Tanz mit tänzerischen Laien auf professionellem Niveau.
Die Wegbereiter des Community Dance, Royston Maldoom, Tamara McLorg, Janice Parker und viele andere, sind auch unsere Wegbereiter gewesen. Sie haben das ResiDance Programm begründet und in den ersten drei Jahren aktiv begleitet.
Im Zentrum der ResiDance Philosophie steht die Überzeugung, dass jeder Mensch über ein individuelles, hohes kreatives Potenzial verfügt. ResiDance bietet diesen Potenzialen eine Plattform. Tanz als nonverbale, universale Körpersprache ist eine Ausdrucksform, die für alle Menschen zugänglich ist.
Residance Projekte
Dies ist einer Übersicht der wichtigsten Projekte seit den ersten Schritten im Jahr 2008. Es gibt außerdem seit Beginn an verschiedene Workshop-Formate und kleinere Projekte.
2012
Die "SommerResiDance 2012" (08. – 14.07.2012) war das zweite Jugendtanzfestival und erneut das größte seiner Art in ganz Europa!! Wieder waren verschiedene internationale Gruppen eingeladen, unter anderem aus Belfast (NI), Wien (AT) Duisburg (D), Bielefeld (D) und Newcastle (GB). 14 international renommierte Dozenten arbeiteten eine Woche mit den fast 100 Jugendlichen. An allen Abenden wurden eigens erarbeitete Stücke gezeigt.
"ResiDance Hoch 3" hat drei Schulen bewegt: das Schulzentrum Langenberg, die Schule am Teutoburger Wald in Horn-Bad Meinberg und das Förder-Berufskolleg im Kolping-Berufsbildungswerk Brakel sind Schulen, die auf herausragende Weise junge Menschen dabei unterstützen, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. ResiDance ist mit diesen drei Schulen auf die Reise gegangen. Zusammen mit den Tänzern haben sechs ResiDance Künstler in drei intensiven Probenwochen eine Vorstellung entwickelt, in der es um den Menschen geht, nicht um seine Leistung.
Die Aufführung des Projekts fand am 11.11.2012 im Detmolder Sommertheater statt.
| Choreographie: | Merle Große-Tebbe, Andreas Wegwerth |
| Lichtdesign: | Chris Umney |
| Kostümdesign: | Lea Moses |
| Musik: | José Lopez, Roman Maiorino & Band |
2011
Das Projekt "ResiDance FreiRaum" umfasste 10 unterschiedliche Stücke in drei Aufführungen. Diese sind unter der Leitung von vier Choreographen entstanden, die mit insgesamt 190 beteiligten Tänzern im Alter zwischen 9 und 70 Jahren fünf Monate lang einmal wöchentlich gearbeitet haben. Aufführungen waren am 25.06.2011 in Lage (Schulzentrum), am 02.07.2011 in Bielefeld (Theaterlabor) und am 17.07.2011 in Detmold (Sommertheater).
| Choreographie: | Merle Große-Tebbe, Kirsteen Mair, Patricia Struffolino, Andreas Wegwerth |
| Lichtdesign: | Chris Umney |
| Kostümdesign: | Lea Moses |
"Quizas" ist aus einer Kooperation mit der Karla-Raveh-Gesamtschule in Lemgo hervorgegangen. Erstmalig wurde zu lateinamerikanischer Live-Musik getanzt! Aufführung war am 06.11.2011 im Detmolder Sommertheater.
| Choreographie: | Merle Große-Tebbe, Andreas Wegwerth |
| Lichtdesign: | Chris Umney |
| Kostümdesign: | Lea Moses |
| Musik: | José Lopez, Roman Maiorino & Band |
2010
Die "SommerResiDance", ein Jugendtanzfestival in Detmold, beherbergte im Juli 2010 Jugendgruppen aus den ResiDance Partnerstädten Belfast (NI), Wien (AT) und Hamburg (D) sowie aus Newcastle und Sunderland (GB). Eine Woche lang hatten 300 Teilnehmende bei fast zwanzig international renommierten Choreographen und Musikern verschiedene Workshops und feierten sich und die entstandenen Choreographien am Ende der Woche in der Stadthalle Detmold. Das Konzept war so erfolgreich, dass es im Juli 2012 die zweite SommerResiDance gab und es auch 2014 wieder ein großes Jugendtanzfestival geben wird.
Mit "ResiDance Watercolours" nahm Royston Maldoom (OBE) den in diesem Jahr stattfindenden 200. Geburtstag von Frédéric Chopin zum Anlass, zusammen mit 111 ResiDance Tänzern aus ganz OWL ein Jubiläumsstück zu Ehren des berühmten Komponisten zu choreographieren. Dies war für ihn zudem eine willkommene Gelegenheit, mit der Wiener Konzertpianistin Ferhan Önder zusammenzuarbeiten. Ferhan Önder hat mit ihrer Interpretation des Stückes "Black Earth" des Komponisten Fazil Say den Abend eröffnet. Nach einmonatiger Probenzeit kam das Stück am 28., 29., 30 und 31. Oktober 2010 vor jeweils restlos ausverkauften Plätzen im Hangar 21 in Detmold zur Aufführung.
| Choreographie: | Royston Maldoom (OBE) |
| Pianistin: | Ferhan Önder |
| Lichtdesign: | Pete Ayres |
| Kostümdesign: | Ruth Pulgram |
| Projektleitung & choreo- graphische Assistenz: | Andreas Wegwerth |
2009
"ResiDance 3 Pieces" war das erste Stück von lokalen Choreographen. Es wurden drei Stücke erarbeitet, die am 10. und 11. Juni 2009 im Theaterlabor Bielefeld aufgeführt wurden.
| Choreographie: | Claudia Lorenz, Nathalie Mathieu, Andreas Wegwerth |
2008
"ResiDance – Rhythm to Dance" ist die bis heute in Erinnerung gebliebene Auftaktveranstaltung des Programms. Es wurde am 04. und 5. April 2008 in der Detmolder Stadthalle aufgeführt.
| Choreographie: | Tamara McLorg, Janice Parker, Josef Eder, Zoe Hurrel, Leroy Dias Dos Santos, Hakan “Danny” Redjep |
| Artistic Director: | Royston Maldoom |
| Licht Design: | Pete Ayres |
"Across A Clear Blue Sky" folgte im gleichen Jahr. Diesmal mit einem großen Orchester und einer eigens erstellten Komposition von Christopher Benstead! Aufführungen fanden am 26. und 27. September 2008 im Hangar 21 in Detmold statt.
| Choreographie: | Tamara McLorg, Janice Parker, Josef Eder, Zoe Hurrel, Leroy Dias Dos Santos, Hakan “Danny” Redjep, Claudia Lorenz, Nicole Baumann, Birgit Aßhoff, Andreas Wegwerth |
| Komposition: | Christopher Benstead |
| Artistic Consultant: | Royston Maldoom |
| Licht Design: | Pete Ayres |
Kontakt:
Andreas Wegwerth
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, Tel.: 05231 30826-13





